Historie

100 Jahre Drechslerei F. Bruer 1901 - 2001

Der Gründer der Firma Bruer, Fritz Bruer wurde am 26.09.1871 in Osterode im Harz geboren.

Heinrich Bruer am GatterSein Vater war Drechsler.

Nach der Schulzeit lernte Fritz Bruer bei seinem Vater das Handwerk des Drechslers.

Wie es damals üblich war, ging Fritz Bruer als Geselle auf die Wanderschaft.

Fr. Bruer, Dampfdrechslerei und -SägereiEr kam auch nach Reinfeld, fand den Ort und die waldreiche Umgebung für sich passend.

Bei seiner weiteren Wanderschaft lernte er in Lütjenburg seine Frau kennen.

Beide kamen zurück nach Reinfeld und bezogen eine Wohnung auf dem Kirchsteig.

Hier gründete Fritz Bruer am 1.05.1901 die Firma Bruer und produzierte in einem Schuppen auf dem Hinterhof.

Im gleichen Jahr stellte er den Antrag für ein Wohnhaus mit Werkstätte in der Neuen Straße (heute Neuhöferstraße). Mit dem Bau wurde bereits am 21.08.1901 begonnen.

Im Jahr 1904 wurden in dieser Werkstatt die ersten zwei Elektromotoren in Betrieb genommen.Die Werkstatt und das Grundstück waren zu klein. Es wurde ein Bauplatz an dem Weg nach Bischofsteich gekauft und dort neu aufgebaut.

...aus IrenthorstDort entstand ein großes Wohnhaus mit einer Werkstatt.

In den folgenden Jahren wurden der Betrieb, sowie die Holzlagerhalle ständig erweitert.

Es kamen Stallungen für zwei Pferde, drei Kühe und für Schweine hinzu.

1911 wurde die Dampfmaschine aufgestellt. Über eine Transmission wurden alle Maschinen damit angetrieben. Am 1.06.1927 verunfallte Otto Bruer im Alter von 21 Jahren tödlich im Betrieb.

Im 2.Weltkrieg musste der Betrieb für die Wehrmacht arbeiten und so brauchte von der Belegschaft niemand in den Krieg.

Am 1.01.1959 verstarb der Gründer Fritz Bruer und sein Sohn Heinrich Bruer übernahm die Führung der Firma. Nach dem Krieg bis 1961 wurde an den Gebäuden und am Maschinenpark nichts verändert oder erneuert.

1961 kam der erste Drehautomat in die Firma. Weitere Automaten und Kleinmaschinen zur Herstellung von Drehteilen für die Möbelindustrie folgten 1966.

Im Jahr 1972 ging der Betrieb in die 3. Generation über.

Ende der siebziger Jahre wurden Gespräche mit der Stadt und der WAS geführt und heraus kam die Aussiedlung 1981 in das Gewerbegebiet.

In den Jahren 1965 bis 1981 wurden hauptsächlich für die Möbelindustrie produziert.

Walter BehrensMit der Rezession 1981 in der Möbelindustrie gab es für die Firma erheblich finanzielle Verluste und Umsatzeinbußen.

Dieses führte dazu, dass 1984 der letzte langjährige Mitarbeiter wegen Arbeitsmangels entlassen werden musste.

Seit dieser Zeit wird im Familienbetrieb mit Aushilfen und kurzfristigen Arbeitsverhältnissen produziert.

Firmenfoto 1.Mai 1926Es werden, wie schon seit vielen Jahren, Werkzeuge aus Holz, wie zum Beispiel Holzhämmer, Schreinerklüpfel, Klopfhölzer, Bildhauerklüpfel, ferner Kugeln für Gartenzäune, Meisenfutter- birnen und Drehteile für den Innen- ausbau, besonders die Sprossen und Antrittspfostentür Treppen, hergestellt.

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